Prägende Stationen meines Lebens

Ich wurde 1958 in Winterthur in eine Arbeiterfamilie hineingeboren. Von meinem Vater, einem ehemaligen Verdingkind, erhielt ich einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und Kämpfergeist vererbt. Schon früh setzte ich mich gegen Diskriminierung jeglicher Art ein, beispielsweise gegenüber Italienerkindern, deren Benachteiligung in meinen Jugendjahren weit verbreitet war.

Nach der Matura studierte ich an der Universität Zürich Anglistik und Romanistik und schloss als Lic. phil. I ab. Ich war Werkstundentin und neben dem Studium unter anderem in der Erwachsenenbildung tätig.

Mein Einstieg ins Berufsleben erfolgte bei einer Grossbank. Alsbald wurde mir jedoch klar, dass das Streben nach Profitmaximierung nicht mit meinen Werten vereinbar war. Daher wechselte ich in die öffentliche Verwaltung, wo ich bis zu meinem Altersrücktritt leitende Stellen inne hatte. In meinem Beruf als Gemeinde-/Stadtschreiberin setzte ich mich stets dafür ein, dass Einwohnende von Behörden und Verwaltung nicht als Bittsteller sondern als gleichberechtigte Ansprechpersonen behandelt werden.

Nach meiner Frühpensionierung engagierte ich mich stark in der Freiwilligenarbeit. Unter anderem amtierte ich als Co-Präsidentin des Kantonalen Seniorenverbands Zug KSVZ und setzte mich in dieser Funktion gegen Altersdiskriminierung in allen Lebensbereichen an.

Ich wohne mit meinem Lebenspartner in der March, bin gerne in der Natur - vor allem in der Zentralschweiz am Wandern und Geniessen. Auch das Reisen ist eine meiner Leidenschaften und ich habe Erfahrungen mit verschiedensten Ländern und Kulturen gesammelt. Trotz des Fernwehs, das mich ab und an überkommt, ist Auswandern für mich keine Option. Ich bin dankbar, dass ich in einem so schönen und sicheren Land wie der Schweiz leben darf.